17. Apr. 2019 | cultundcomm, Others | 10 Kommentare

#Hashtag – vier Striche für ein Social Media Halleluja

Wie kann Ich Hashtags passgenau einsetzen? Mit den richtigen Tipps und Tricks sind Sie für Social Media Kommunikation 2019 bestens aufgestellt – Halleluja!
Vorweg: Diese kleine Raute hat es in sich und wurde bereits lange vor Twitter in Programmiersprachen verwendet! Hashtags dienen in den heutigen Social Media vor allem für die Verschlagwortung und leichteren Auffindbarkeit von Inhalten. Wer Hashtags nutzt ist leichter zu finden. Aber nur dann, wenn die Hashtags richtig eingesetzt werden. So klappts dann auch mit dem Social Media Marketing.

Hashtags und dann?

Ein wichtiger Grundsatz der Social Media Kommunikation lautet „Don’t make me think!“ Gerade einfache Bildsprache scheint der Erfolgsfaktor Nr. 1 von Instagram zu sein. Wer das glückliche Händchen hat, weiß Bild- und Hashtag-Sprache zu verknüpfen.
Nach den letzten Änderungen bei Instagram spielt die richtige Verwendung der Hashtags eine besonders wichtige Rolle, um Reichweite und Interaktion auf dem eigenen Account zu generieren.
Denken Sie nur an #Oktoberfest #Eisbachwelle und #Lederhosen – Na? Gerade Lust bekommen, mal wieder nach München zu reisen? Es steckt ein großes Potential in Hashtags. Sie ermöglichen Unternehmen, aktiver Teil einer aktuellen Diskussion zu werden und vermitteln richtig eingesetzt als Shortcuts wichtige Botschaften.
Seit einiger Zeit werden Hashtags auch auf Facebook genutzt, allerdings hat sich dort die #-Raute hier noch nicht durchgesetzt. Die Meinungen gehen auseinander, ob hier der Einsatz überhaupt sinnvoll ist. Allerdings steht – wie für Twitter – fest: Keinesfalls ein Meer von Hashtags erzeugen.

Hashtags befeuern Social Media Marketing!

Die Raute ist ein wichtiger Index bei der Content-Recherche und Customer Journey. User suchen gezielt nach Schlagworten – je einfacher das Schlagwort, desto schneller die Suche. Beliebte Hashtags liefern also wertvolle Rückschlüsse auf das Suchverhalten der User und bieten Entscheidern die Möglichkeit Ihren eigenen Content zielgruppengerecht zu positionieren. Kunden wollen schnell mit Informationen bedient werden. Ein Social Media Post mit einem # bedeutet durchschnittlich 12,6% mehr Interaktion. Im Social Media Marketing sind Hashtags daher nicht mehr wegzudenken!
Wer also Hashtags nutzt, erzeugt nicht nur eine bessere Sichtbarkeit und erhöht seine Interaktionsraten, sondern kann seine Brand Awareness deutlich steigern. Ein besonderes Erfolgs-Zauberwort lautet: Branded Hashtags
Wichtig: Die Mischung! Wer seinen eigenen Branded Hashtag – also ein Schlagwort, das direkt auf das Unternehmen zurückzuführen ist – mit anderen populären Hashtags kombiniert, erhöht seine Social Media Reichweite.
Aber Vorsicht! Populäre Hashtags sind nicht gleich erfolgreiche Hashtags. Mit #picoftheday bzw. #potd geht ihr Beitrag definitiv in der Masse unter – die Ansprache der Zielgruppe geht fehl. Ein spezifischer Hashtag hingegen trennt nicht nur die Spreu vom Weizen, sondern erzeugt einen positiven und authentischen Wiedererkennungswert.

In der Kürze liegt die Würze

Auch bei Hashtags gilt: Umständliche, lange Hashtagkombinationen widersprechen nicht nur dem „Don’t make me think!“-Konzept. Durch die Verkettung erhöht sich das Risiko, dass mal ein Buchstabe verloren geht und plötzlich ganz anderer Content erscheint. Bis zu 30 Hashtags sollen erlaubt sein, ein Zehntel genügt jedoch bereits, um die Reichweite deutlich wachsen zu lassen.
Ein gutes Tool, um Hashtags zu recherchieren und für die eigene Social Media Kommunikation zu verwenden ist https://hashtagify.me/hashtag/tbt.

The Road to success

  1. Gesperrte oder irrelevante Hashtags vermeiden
  2. Branded Hashtags mit passgenauen populären Hashtags vereinen
  3. Für eine große Reichweite Hashtag-Sets verwenden (besonders bei Instagram).
  4. Spannenden Hashtags folgen und Beiträge mit eigenem Content kommentieren
  5. Durch kreative Highlights und spezifisches Wording von Mitbewerbern abgrenzen
  6. Hashtags regelmäßig nutzen, Erfolg stellt sich durch Kontinuität ein
  7. Die Goldgrube: Verstehen Sie Ihre Hashtags als Content Hub – unter den jeweiligen Hashtag-Links lassen sich auch später noch ältere Posts finden, denken sie nur an den #tbt oder #throwbackthursday

Unser Geheimtipp: Denken sie, wenn möglich, an Bildbeschreibungen, wenn Sie Ihre Key Visuals hochladen! In Kombination mit den verwendeten Hashtags perfektionieren Sie nicht nur Ihre SEO, sondern beim nächsten Reporting werden zusätzlich die KPIs für sich sprechen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Einsatz von Hashtags bereits gemacht? Diskutieren Sie mit uns:

10 Kommentare

  1. Felix Mederer

    Bis vor noch nicht all zu langer Zwit war mir nicht bewusst welche Wirkung eine richtig eingesetzte Raute haben kann. Erst als ich ein Praktikum in einer Start-up Kaffeerösterei gemacht habe vor einigen Jahren wurde mir bewusst, wie wichtig die Wahl der Hashtags ist. Für Unternehmen haben sie gerade auf diesem Gebiet in den letzten Jahren so viele neue und ungeahnte Möglichkeiten aufgetan, dass es sich lohnt damit bewusst auseinanderzusetzen. Die Hashtags erfüllen sozusagen eine Metaebene des digitalen Auftritts. Sind sie ja als eigenstehende „Zeichen“ schon beinahe vom Inhalt losgelöst und damit eher als Vermittler zu verstehen. Vermittler, verknüpfen und so immer so jedem Unternehmen die Möglichkeit geben den Marjt erheblich zu vergeößern. Das ist wirklich spannend und interessant. Danke für den schönen Beitrag.

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  2. Jasmin B.

    Vielen Dank für den interessanten Beitrag! Auch ich finde, dass Hashtags eine wichtige Währung in der strategischen Kommunikation sind. Gerade auf Twitter können gut platzierte Verlinkungen die Reichweite und Sichtbarkeit des eigenen Unternehmens erhöhen. Denn besonders die Hashtags in den Twitter-Trends werden von der gesamten Welt wahrgenommen. Man sollte daher immer ein Auge auf die Themen haben, die die Twitter-Gemeinde bewegen, um sich bestmöglich präsentieren zu können.
    Auch auf Instagram sind Hashtags ein gutes Mittel, um Reichweite zu genieren. Gerade durch die Funktion des Abonnierens von Hashtags können gezielt Menschen angesprochen werden, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren. Es ist somit auch wahrscheinlicher, dass sich ebendiese Zielgruppe für das eigene Unternehmen interessiert und sich mit diesem identifizieren kann oder so erst auf es aufmerksam wird.
    Skeptisch bin ich allerdings bei dem Nutzen von Hashtags auf Facebook. Nur selten sehe ich in meinem eigenen Feed Beiträge, die solche Verlinkungen enthalten. Facebook wird größtenteils dazu genutzt sich mit Freunden und Familie auszutauschen. Da wirken Hashtags eher fehl am Platz. Ich denke auch, dass viele weniger internetaffine Menschen das Netzwerk nutzen und daher nicht viel mit Hashtags anfangen können. Aber vielleicht wird sich das ja in Zukunft ändern!

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  3. Timo Hantel

    Auch ich habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Wirkung von Hashtags immer noch unterschätzt wird, bzw. oftmals völlig unbekannt ist. Dabei ist der Hashtag doch schon von Anfang an integraler Bestandteil der Twitter-Kultur und zumindest in Informatikerkreisen, wie auch im Artikel erwähnt, schon viel länger bekannt. Doch immer wieder begegnen einem Social Media Auftritte von Unternehmen, bei denen enormes Potential einfach verschenkt wird. Entweder verzichtet man dort komplett auf den Einsatz von Hashtags oder sie werden so inflationär verwendet, dass deren Wirkung komplett verpufft. Wirklich gut überlegte, gezielt eingesetzte und genau dosierte #s kann man nur äußerst selten bewundern.

    Besonders schade finde ich, dass dies oftmals gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen der Fall zu sein scheint, obwohl doch genau sie besonders stark von einer guten Social Media Strategie profitieren würden, einfach weil sich mit nur sehr geringem Aufwand eine erhebliche, deutlich messbare Wirkung erzielen lässt. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Zumeist fehlen einfach die Mittel, um einen Online-Marketing- oder gar einen eigenen Social Media Manager einzustellen oder man sieht einfach nicht die Notwenigkeit. Ich denke, die meistens aus unserer Branche kennen den skeptischen und fragenden Gesichtsausdruck, mit dem wir konfrontiert werden, wenn wir Kollegen aus anderen Abteilungen erklären, was wir eigentlich den ganzen Tag so machen. 😉 Die Folge ist jedoch, dass Mitarbeiter aus anderen Disziplinen das Social Media Marketing „eben mitmachen“, wenn sie gerade wenig anderes zu tun haben.

    @Felix: Genau wie du habe ich mir zunächst im Studium keine großartigen Gedanken über den richtigen Einsatz von Hashtags gemacht, bis ich selbst vor der Aufgabe stand, den Auftritt meines Arbeitgebers (ebenfalls ein Start-Up) in den sozialen Medien quasi aus dem Nichts aufzubauen. Somit kann ich mir selbst ebenfalls keine Absolution erteilen! Dabei sprechen die Zahlen für sich. 12,6% mehr Interaktion mag zunächst nicht nach viel klingen, doch ich bin mir sicher, dass es sich mittelfristig auch monetär durchaus bemerkbar macht.

    @Jasmin: Bezüglich Facebook stimme ich dir zu. Meiner Erfahrung nach ist die Wirkung von Hashtags hier absolut vernachlässigbar. Wahrscheinlich kommt es in diesem Fall einfach darauf an, ob man dran glaubt oder nicht – genau wie beim Halleluja in der Kirche!

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  4. Matthias Sabel

    Frederic, danke für Deine Info und Empfehlungen! Erstens ist das eigene Hashtag-Set aus meiner Sicht wesentlicher Faktor für den langfristigen Erfolg einer Social Media-Strategie. Die von Dir empfohlene Kombination von branded mit trendenden Hashtags sind der goldene Mittelweg, egal ob Twitter oder Instagram. Zweitens: „Don’t make me think“ ist ab jetzt fester Bestandteil meines Standardrepertoires an Redewendungen.

    Zurück zum Thema. In der Diskussion ist schon angeklungen: Hashtags haben – smart gemacht – im Marketing-Mix von KMUs (Startups und Wachstumsunternehmen zähle ich mal pragmatisch dazu) großes Potential. Darauf will ich hier kurz und in Anlehnung an @Timos Beitrag eingehen.

    Kleinere Organisationen sind in der Regel nischiger, können sich also sehr genau auf ihren Markt und die richtige Zielgruppe fokussieren – und die Skalierungseffekte von Social Media am effizientesten nutzen. Das sollte die Entwicklung von eigenen und die Identifikation bestehende Begriffe zum eigenen Hashtag-Set für relevante B2B-Kommunikation eigentlich zum Selbstläufer machen – oder?

    Deshalb hat es mich überrascht, dass Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern in den 2018er und 2019er Studien des AK Social Media B2B (s. Blog) Ressourcenmangel als primäre Hürde für Social Media-Nutzung anführen. Gerade diese Unternehmen müssen das Potential dieser Tools nutzen! Einerseits, weil sie mit einer neuen Idee erstmal zum Kunden durchdringen müssen und andererseits, um danach im Gespräch bleiben zu können. Denn laut Studien sind Kundengewinnung und -bindung bei der Nutzung von Social Media im B2B die Top 2-Prioritäten. Auch ohne die exakten Daten zu kennen würde ich unterstellen, dass diese Prioritäten für Unternehmen größenunabhängig sind.

    Timo, ich würde Deine im zweite Absatz aufgeführten Gründe um einen Faktor erweitern. Ressourcen und Notwendigkeit sind sicherlich wichtige, sachlich zwingende Gründe, Social Media hinten anzustellen. Ich glaube, dass viele KMUs Social Media heute zwar als wichtiges, strategisches Tool, aber zu oft noch als Black Box empfinden, deren innere Mechanismen nur mit Expertenwissen zu nutzen sind – vielleicht die sprichwörtliche German Angst, in anderen Ländern sind vergleichbare Unternehmen deutlich weiter. Heisst: Social Media Management ist keine Raketenwissenschaft (mehr), wird aber in der Wahrnehmung eher in dieser Ecke verortet. Damit verlieren viele den unglaubliche Vorteil ihrer sehr genauen Mess- und Steuerbarkei – Eigenschaften die digitale Medien zum Traum aller Kommunikation- und Marketingcontroller machen.

    Mit ein wenig Zeit und Mühe lässt sich gerade die Relevanz gewinnen, die verhindert, z.B. in der Contentflut von Instagram zu versinken. Und das sollte Grund genug sein, sich über seine spezifischen Themen, Begriffe und daraus ableitbare Instrumente intensiv auseinandersetzen zu wollen.

    Wie seht Ihr das Thema KMUs und Social Media – stehen eher rationale Zwänge im Weg oder auch emotionale?

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  5. Sabine K

    Ein Erklärungsverusch für die Übersättigung der Instagram-Posts mit Hashtags könnte in einem Fehlschluss vieler Unternehmen liegen: Eine Flut an Hashtags, die gezielt unterschiedliche Themenbereiche abdecken, könnte zu Rezipienten führen, welche durch gezieltes Setzen von Hashtags kaum zu erreichen wären. Haben Sie sich nicht auch schon gefragt, wieso Sie Instagram Beiträge zu sehen bekommen, die nicht zum Rest Ihres Feeds passt? Das liegt daran, dass der Algorythmus versucht, die Inhalte thematisch zu ordnen. Und je mehr verschiedene Themen man mit Hashtags anzeigt, desto mehr Zielgruppen können erreicht werden. Der Fehlschluss liegt hierbei jedoch in der Annahme, man sei der Erfinder des Rads und einer der wenigen Nutzer dieser Strategie. In Wahrheit geht der Beitrag meiner Erfahrung nach jedoch in der großen Hashtagflut unter. Besser spricht man also seine Zielgruppe mit gezielten Hashtags an und verliert nicht seine Professionalität im wilden Hashtag-Streuen.

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  6. Thiemo Welf-Hagen Wacker

    Dass man durch richtig eingesetzte #’s sicherlich eine hohe Reichweite generieren kann, möchte ich nicht abstreiten, doch finde ich es für mich persönlich äußerst schwierig eine gezielte Strategie zu entwickeln, um nicht im #wald verloren zu gehen. Bei vielen posts habe ich oftmals den Eindruck, dass das hash tagging zu einem bloßen optischen Trend mutiert ist und unüberlegt die Raute zum Einsatz kommt, nur um “cool, trendy and young” zu wirken. Das verkrustete Firmenimmage scheinbar aufzubrechen… Daher meine Frage.: Wie lässt sich dieser #Missbrauch eindämmen und wie können gezielt professionelle und zugleich strategische Maßnahmen ausgearbeitet werden, um nicht diesem gut gemeinten, aber schlecht durchdachten #tagging auf den Leim zu gehen? Eine grobe Vorstellung, die mit viel Zeitaufwand und Marktanalysen verbunden ist, habe ich in etwa, doch wie sieht das konkret aus? Wie filtere ich am besten keywords aus der Welt der Worte ohne auf teure Psychologen zurückgreifen zu müssen?

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    • Maximilian Fuß

      Hallo Thiemo,
      Konfuzius soll einmal gesagt haben, dass es drei Wege des Lernens gibt: eigenes Nachdenken, Nachahmung und eigne Erfahrung. Im konkreten Fall würde ich dir die Nachahmung empfehlen: Schau doch mal, wie dein erfolgreichster Konkurrent seine Inhalte platziert und lerne so vom Besten. Was Keywords anbelangt, kannst du dich mit Google Analytics ans das Thema herantasten. Mir hat das auch geholfen. Viel Erfolg!

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  7. Patrick Pavlitschek

    Durch diesen Beitrag ist mir bewusst geworden, wie komplex der “#” ist. Ich habe mir konkret das Tool angesehen und finde es für einen Überblick sehr hilfreich. Die Popularität eines # kann ich auf die Woche genau und auf Länder spezifizieren. Für eine objektive Auswahl ist das hilfreich. Wenn ein konkretes Unternehmensereignis (Auftritt auf einer Messe, Neugründung, …etc.) beworben werden soll, brauche ich für mein u.U. nicht so bekanntes Unternehmen unbedingt eine Kombination zwischen “meinem” und mehreren populären Hashtags, um überhaupt Aufmerksamkeit zu bekommen.

    Besonders schwierig ist der “Don’t make me think”-Aspekt. Mit einer begrenzten Anzahl von kurzen, verständlichen, aber nicht willkürlichen Schlagworten (kürzer als eine headline) muss eine Wirkung erzielt werden. Sonst geht der dahinter stehende Beitrag verloren. Zugleich stehen Unternehmen ständig der Anforderung gegenüber, aktuelle “Trends ” und Themen/Ereignisse, die die Nutzer (emotional) bewegen zu überblicken.

    Dabei muss ein Bezug zum Unternehmen bestehen, damit dessen Hashtag häufiger angewendet und somit (über Algorithmen) wieder/neu gefunden wird.

    Sind diese Aspekte alle beachtet worden ist zwar (emotionale) Aufmerksamkeit für das Unternehmen erzeugt worden, welche allerdings im dahinterstehenden Beiträgen aufrecht erhalten werden muss. Dies stellt eine doppelte Herausforderung dar.

    Ein eigenes Beispiel: Ich habe bei Praktika für Jobmessen an einer Universität geworben. Die Werbung über Twitter hat dabei nicht entscheidend zur Reichweite und Popularität beigetragen, obwohl Hashtags in Form von Uninamen, Namen der Messe und Namen des Unternehmens benutzt wurden.

    Es besteht einständiges Tauziehen zwischen den genannten Faktoren. Das bedeutet: Vorher muss ein Unternehmen für eine (potentielle) Zielgruppe (be-)denken, damit diese nicht anfängt zu (über-/be)denken.

    Danke für den Beitrag und die anregenden Kommentare!

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  8. Marie

    Die Benutzung von Hashtags ist gar nicht mal so einfach wie man denkt. Ich kann mich noch gut daran erinnern als die Hashtags erst in Mode kamen und jeder sich die verrücktesten Kombinationen dafür ausgedacht hat. Erreicht hat man nicht wirklich was, aber man wollte ja auch nur cool wirken.

    Heutzutage lässt sich damit natürlich schon mehr machen und man kann Hashtags auch gut einsetzen, um eine größere Menge Menschen zu erreichen. Wenn man Instagram geschäftlich nutzt, wäre es von Vorteil professionell klingende Hashtags zu nutzen. Zu dem sollte man versuchen immer die gleichen Hashtags zu nutzen, um eventuell einen gewissen Algorithmus zu entwickeln.

    Ich denke auch, es könnte von Vorteil sein sich anzugucken welche Hashtags generell im Trend liegen. Vielleicht könnten einige von denen auch für die professionelle Nutzung hin und wieder mal genutzt werden.

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  9. Maximilian Fuß

    Meine persönliche Erfahrung ist, dass die Häufigkeit der Nutzung von Hashtags auf Facebook mit steigendem Alter abnimmt. Auf Twitter nutzt man hingegen (altersgruppen-unabhängig) wie selbstverständlich das Rautenzeichen. Trotzdem rangiert Facebook bei den Nutzerzahlen nach wie vor an erster Stelle und hat mehr monatlich aktive Nutzer als Instagram, Tik Tok, Reddit und Twitter zusammen. Entweder hat die ältere Generation die Möglichkeiten des Hashtags übersehen oder ihr ist es nicht so wichtig, die Reichweite ihrer Botschaften zu maximieren. Es ist schon interessant, mit welchen Dynamiken sich unsere digitale Welt entwickelt.

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